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Veranstaltungen 2011 - 2015

Danach: Licht im Schatten - Beieinander Ankommen
Im Rahmen einer LandArt-Aktion fand an Heiligabend vor dem Tor der NotunterkunftLüneburgzwischen 15.00 und 19.00 Uhr ein Fest der Begegnung statt. Zwischen 300 -400Menschen, Lüneburger  Bürger und Bewohner der Unterkunft, trafen sich, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. An drei Kochständen wurde miteinander syrisch, afghanisch und deutsch gekocht. Menschen sangen und musizierten zusammen und lernten dabei die Lieder der jeweils anderen Nationalitäten; Cornelia Spanier begleitete auf der Querflöte, Sylvia Lawaty begeisterte erst selbst eine wachsende bunt gemischte Sängertruppe und gab schließlich ihre Gitarre an den kurdisch-iranischen CampbewohnerInnen und Musiker  Farock Fuladi weiter. Im Schein von Kerzenlicht und Feuerstellen entstand zwischen Jung und Alt, zwischen unterschiedlichen Völkern und Religionen ausgelassene Freude und Feierstimmung.

Begrüßung und Ansprache fielen trotz Megaphon angesichts der großen Menschenmengen aufdem fahnengesäumten Weg nicht leicht – aber besonders anhaltenden Beifall fand die Verbeugung der christlichen Veranstalter und des muslimischen Imams voreinander, die den Respekt und das Miteinander der Religionen an diesem besonderen Tag, in diesem

Fest der Begegnung unterstrich. Die Veranstalter erklärten, dass in Deutschland Weihnachtentraditionell ein Fest in der Familie sei – dass aber die anwesenden Albaner, Mazedonier, Palästinenser, Pakistani, Iraker, Syrier, Afghanen und andere zeigen, wie wir alle miteinander ganz unterschiedliche, aber doch Mitglieder einer einzigen großen Familie sind, deren Leiden und Hoffnungen untrennbar und aus der Tiefe heraus miteinander verbunden sind.

Einer der Höhepunkte war, als sich die Menschen in großem Kreis die Hand gaben und ein Moment der Stille und des Innehaltens möglich wurde unter dem Motto: Da ist kein Innen und Außen mehr. Da ist nur noch unsere eine und einzige Erde, für die wir gemeinsam verantwortlich sind; wir bitten und arbeiten für den Frieden in dieser unserer gemeinsamen Welt.

Die Geflüchteten dankten Deutschland und den Deutschen für all ihre Bemühungen und die große Willkommenskultur, die sich an so vielen Orten und auch in diesem Moment zeigte. Die Deutschen erklärten, wie tief im Herzen sie Gewalt und Terror, Not und Vertreibung der Geflüchteten in ihren Herkunftsländern berühre; und sie gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die sich nun schon über Monate hinziehenden und häufig noch nicht einmal begonnenen Registrierungs-Verfahren endlich beschleunigt in Gang kommen und die Zeit quälender Ungewissheit beenden.

Viele der Anwesenden haben es ausgesprochen: wie wichtig die persönliche Begegnung ist. Wie viel Hilfe und Selbsthilfe im direkten Kontakt und Austausch möglich ist. Und wie viel Mut das macht, die traumatisierende Vergangenheit schrittweise hinter sich zu lassen, neue Hoffnung zu schöpfen und in Deutschland wirklich anzukommen. Gerade angesichts auch von viel positiver Rückmeldung von Bewohnern für das Camp gab es dennoch den intensiven Wunsch, dass sich die derzeit nach außen abgeschlossene Unterkunft für Kontakt und Unterstützung von außen öffnet.

Akron e.V. / Gabriela Sommer und Christian Elster

Wir danken der Fima Hillmer-Mobilsägewerk; dem Baumarkt Obi in Winsen, der Naturkostsafterei Voelkel GmbH und Privatpersonen für Ihre Spenden.

Spendenkonto

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    Licht im Schatten
    Beieinander Ankommen
    Plakat

Wir laden Flüchtlinge und Lüneburger ein, miteinander Weihnachten vor Tor 6 der Notunterkunft Theodor-Körner-Kaserne zu feiern.
Eine LandArt Installation wird dort einen Raum, genauer: einen Weg der Begegnung gestalten.

Weihnachten ist die dunkelste Zeit des Jahres, aus der heraus das Licht der Hoffnung, der Impuls von etwas Neuem, von Entwicklung besonders hell erscheint.
Auch in der christlichen Überlieferung steht die weihnachtliche Erneuerung der Verbindung von Himmel und Erde sowie die Geburt einer neuen Spiritualität im Kontext von Armut, Obdachlosigkeit, Flucht und Gewalt.

Heute befinden wir uns erneut an einer Schwelle: Überfluss und Machtstreben auf der einen Seite haben zu Verelendung, Krieg und Gewalt, sogar zur Bedrohung des gesamten sozialen und biologischen Organismus unserer Erde geführt. So entfernt es uns erscheint: Wohlstand, Überfluss und Armut, Herkunftsländer der Fliehenden und Zielländer – sie stehen in enger Wechselwirkung und bedingen einander.
Hunger ist die Folge von Überfluss; Krieg und Gewalt mögen unterschiedlichste Ursachen haben – aber immer wieder weisen sie zurück auf die Länder des Wohlstands und der Macht.

Deutschland hat in bei der Aufnahme von Flüchtlingen bereits viel geleistet , der Strom der Flüchtlinge hat eine ungeahnte Welle des Mitgefühls und praktischer, herzlicher Solidarität ausgelöst, viele von uns reiben sich die Augen über dieses ihr Land und empfinden große Freude. Aber die Welle ist gewaltig – und in den einzelnen Herzen und an den Grenzen der Nationen wächst das Gefühl, dass unser Boot voll sei, wachsen Abwehr, innere und äußere Zäune. Wir haben Angst, die Welle könnte unsere Welt wirklich substantiell verändern.

Und sie wird es tun. Wir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang noch viel größerer Migrationsbewegungen. Wir können nicht länger unseren Besitzstand zu wahren versuchen und Hunger, Elend, Krieg und Gewalt jenseits unsere Grenzen zu verbannen.

Die Migrationsströme sind bereits jetzt im Begriff, die Welt zu verändern: indem sie noch mehr Isolation, Abspaltung, Stacheldrähte im eigenen Herzen oder an den Staatengrenzen erzeugen; oder aber eben dieses: wir entdecken uns neu wie die unterschiedlichen Mitglieder einer einzigen großen Familie, wir begreifen uns als verantwortliche Bewohner und Bewahrer einer einzigen Welt, unserer gemeinsamer Erde.

Wir kommen beieinander an.
Mit Wärme und dem Licht aus unseren Herzen, das uns leuchte auf unserem Weg in eine gemeinsame Zukunft.

Die Weihnachtsaktion möchte Raum sein, der dieses Verständnis und Erlebnis fördert: Begegnung und Beieinander ankommen - in der einen großen und unterschiedlichen Familie.

Willkommen!

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              See der Stille

              LandArt Installation  Ostern 2015 in 21483 Gülzow

              Von Palmsonntag bis 2 Wochen nach Ostern entstand rund um den Gülzower See ein ‚Ort der Stille’. Indem wir selbst still wurden, konnte uns die leise Stimme, der feine Ausdruck der Natur, von Erde und Himmel in dieser besonderen Zeit des Jahres erreichen.

              Wir hörten, lauschten, traten in Austausch und Kontakt mit dem Ort und der Zeit - entweder allein oder gemeinsam, spontan oder verabredet.

              See der Stille wurde ein offener Raum – offen für alle Initiativen, die sich während der Aktion noch fanden. Eine Art Programm entstand aus der Aktion selbst heraus.
              Wir selbst boten drei Zeiten an, in denen wir miteinander als Gruppe, als Gemeinschaft von Wahrnehmenden und Lauschenden hinhörten, hinfühlten auf das was sich zu dieser Zeit offenbart.

            Der Gemeinde Gülzow sind wir seit etwa einem Jahr durch ein Projekt der Nachbarschaftshilfe sowie der Beschäftigung/Arbeit von Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen ( im Topkauf/ Markttreff) verbunden, in Kooperation mit dem Johanniter Krankenhaus Geesthacht/ Tagesklinik Schwarzenbek. See der Stille entstand daher gemeinsam mit vielen Gülzower Bürgern – wir bedanken uns für die tatkräftige und verständnisvolle Zusammenarbeit.

          Bilder



Weihnachten 2014 Gesamt

 

Die Weihnachts-Aktion fand im ‚Urwald‘ am Elbufer statt, gut versteckt in der Nähe vom Glüsinger Grund/ Schnakenbek. Eine Uferzone, die wir immer wieder für solche Gelegenheiten nutzen und dabei dem Förster Herrn Kruckow sehr dankbar sind, zum einen für die Genehmigung, aber auch wegen seiner wunderbaren, naturnahen Pflege und des besonderen Schutzes dieses wilden Lebensraumes.
Es waren überaus harte Wetterbedingungen beim Auf- und Abbau. Wegen Hochwasser musste die Installation nachts bei strömendem Regen geborgen werden. Unser Kanu leistete wertvolle Hilfe.

Bilder

 



Steinkreis Lämmerhof in Panten

 

Immer häufiger wird der Steinkreis  genutzt – auch wenn  er immer noch nicht ganz beendet ist. Indieser kalten Jahreszeit brennt oft das Feuer, ein Rede-Stein geht von einem Menschen zum anderen, Eiche und umgebende Landschaft helfen, das WIR zwischen uns Menschen und mit der außer-menschlichen Welt zu erleben.
Wir haben einige aktuellere Bilder des Steinkreises dazu gestellt.


Projektbeschreibung

 

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Georgien Besuch

 

 

Am 20.10.13 bin ich von meinem dritten Georgien-Besuch zurückgekehrt. Nach dem LandArt-Projekt 'Keimzone'  fast genau ein Jahr zuvor (siehe Projektbeschreibung) war es ein Wiedersehen, Anknüpfen und Danke-Sagen an all die wunderbaren Menschen, mit denen ich durch das Projekt verbunden war. Und eine Zeit der inneren Einkehr  und Zwiesprache mit dieser kraftvollen, so spirituellen Landschaft. Der Winter war schon nah heran gekommen.....

Projektbeschreibung

Reisebilder

 


 


Lanzerote

Ein Kurz-Besuch  vom 8. bis 15.12.2013

dort, wo Wasser, Feuer, Erde und Luft so intensiv miteinander ringen; sich in erdgeschichtlich  kürzesten Zeiträumen gegenseitig gestalten, umformen; wo das Innere der Erde so sichtbar an die Oberfläche kommt und ihr Farbe und Strukturen gibt; und auch der Mensch von dieser  vulkanisch-feurigen Atmosphäre ergriffen wird: die Erdung bedeutet und gleichzeitig ein Durchbrechen und Transformation der äußeren Krusten.
Die Insel ist stark geprägt von der Kunst Cesar Manriques (1919-92), die intensiv die Verbindung von Mensch und Natur sucht und eine eigene, auch politische Form von LandArt bedeutet.
Wenn ich selbst durch diese Landschaften wandere, in ihnen still werde um sie zu hören, zu fühlen, mich in ihnen und sie in mir zu erleben, berühre ich den Raum, aus dem meine eigene LandArt sich nährt und entwickelt.

Unter dem Titel  Formen und Farben des Aufbruchs stehen einige Bilder aus Lanzarote in der Galerie.

Bilder



Seit Februar 2013 verhandeln wir mit dem Bezirksamt Eimsbüttel/ Hamburg über eine Genehmigung für das Projekt

InneHalten

Raum der Stille und Wahrnehmung, Alsterwiesen

Geplant: 5.9. – 16.9.: Alsterwiesen Hamburg

Kurzbeschreibung:
Mit Fahnen, die tibetischen Gebetsfahnen nachempfunden sind, wird ein Raum abgegrenzt, der den Blick über die Alster in die Stadt freilässt.
Dieser Raum lädt Nutzer und Passanten der Alsterwiesen ein, diesen Raum für Momente der Stille und besonderen Wahrnehmung der Zeit, des Ortes und der Mitmenschen zu nutzen. Er bezieht die Besucher der Alsterwiesen ausdrücklich ein.
Den größten Teil der Zeit steht der Raum frei zur Verfügung. Daneben werden strukturierte Zeiten der Stille und Wahrnehmung angeboten. Diese Zeiten werden von kurzen Aktivitäten eingerahmt, die wir gemeinsam mit Passanten, Bürgern und Künstlern aus Eimsbüttel gestalten möchten.
Ab Antrags-Bewilligung suchen wir hierzu nach Kooperations-Partnern.
Aufbau, Umsetzung und detaillierte Gestaltung der Installation werden im aktuellen Kontakt mit Passanten und Besuchern geschehen.
Der Platzbedarf wird etwa 50 x 50m sein, die Standzeit etwa 8 Tage dauern.

Zur vollständigen Projekt-Beschreibung/ Antrag: hier

Nach ermutigenden Anfängen der Gespräche im Februar 2013 steckt der Antrag  über Monaten in der Verwaltung fest. Zahlreiche Eingaben, Besuch des Kerngebietsausschusses, persönliche und offizielle Ansprachen führten erstmalig in unserer Projekt-Geschichte zu keinerlei Ergebnissen.
Wir geben nicht auf – im Gegenteil, momentan sind wir dabei, den Verlauf der Kommunikation mit der Behörde zu dokumentieren, er ist selbst wichtiger Teil des Projekts geworden. Wir werden weiter darüber berichten.
Am 4.7. findet ein sehr konstruktives Treffen mit Politikern und Vertretern der Behörde statt. Am 12.8. soll der Antrag nun dem Kerngebietsausschuss Eimsbüttel vorgelegt und dort entschieden werden. Im Fall einer Genehmigung fassen wir  jetzt die Zeit vom  5.-16.9. für das Projekt ins Auge.



tun lg
Raum des InneHaltens

22.6. - 23.6.2013, Installation, TUN - Messe Lueneburg

 

Angebot für Besucher und Aussteller:

 

Begleitete Stille-Zeiten

für Aussteller unter der Frage:
-Was ist mir wesentlich an meinem   Produkt?
-Worin investiere ich meine Begeisterung?
-Was will ich der Welt damit geben?

Für Besucher unter der Frage:
-Was suche ich wirklich auf dieser Messe?
-Was berührt mich von dem was ich hier sehe und erlebe?

Der Raum des InneHaltens auf der TUN-Messe Lüneburg wurde gemeinsam gestaltet mit
Bernd Plake, Lüneburg: Graphische Gestaltung der Tafeln
Erich Bäuerle: Klangschale  www.wasseransichten.de
Franz Schröger: Wasserstein,  Zurück zur Quelle

Projektbeschreibung

 


 

Steinkreis auf dem Lämmerhof

Fruehjahr 2012 begonnen, Panten (bei Mölln)

 

Wieder Landwirtschaft:weihnachten2011

Seit Beginn 2012 sprechen wir mit dem Lämmerhof in Panten (bei Mölln) über ein neues LandArt Projekt. Ende Februar begannen wir mitder Realisierung – unter intensiver Mitarbeit der Hofverantwortlichen Ute Thode und Detlef Hack. Die ersten Steine sind vor Ort und gesetzt, und eine Ahnung entsteht, was werden kann.

Juli 2013: Langsam aber stetig wächst der Steinkreis. Und hat unsere Besucher nun schon an Ostern und Johanni  inspiriert, die Stimmung der Erde, des Ortes und der jeweiligen Jahreszeit wahrzunehmen und einander zu begegnen.

Manchmal versinkt der begonnene Kreis jetzt im hohen Gras; die Rinder stellen die Steinsetzungen auf die Probe; und seit der TUN-Messe ist die wunderschöne Klangschale hinzu gekommen…..

Anfang September 2013: der Steinkreis nähert sich seiner Vollendung. Nur noch wenige Arbeitstage wird es brauchen, um den Kreis zu schließen, weitere große Steine in der Peripherie zu setzen und das umliegende Gelände zu gestalten. Wenn wir dort arbeiten, benötigen wir schon immer längere Zeiten, diesen Platz einfach zu nutzen und zu genießen. Und der Steinkreis ist ein guter Rahmen und Boden, den WIR-Prozess fortlaufend zu üben: unser Miteinander in der Landschaft, den Raum zwischen uns, als Gefäß, als Landeplatz für Zukünftiges und Neues zu entwickeln.

Projektbeschreibung

 


georgien

Georgien-Abende

Nachdem wir die Veranstaltung am 8.2. in Lüneburg wegen Überfüllung schließen mussten, haben wir uns zu zwei neuen Terminen entschlossen:

Donnerstag, 21.3.13, Lüneburg
Glockenhaus, Glockenstr. 9

Freitag, 22.3.13, Hamburg
Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11

jeweils 19.00h
Christian Elster:  Eigene Texte, Bilder, Videos
Imke  Mc Murtrie  und  Trio Sami: Traditionelle georgische Gesänge

Über 2 Monate durfte ich in einem kleinen Dorf im Hohen Kaukasus verbringen und eine LandArt-Installation inmitten einer archaischen Landwirtschaft entwickeln. Das Tal ist bekannt als das 'Singende Tal' Georgiens - die Musik hat im Kontakt zu den Menschen eine große Rolle gespielt. Die Menschen dort sind einfach unglaublich einladend und offen - und diese Unmittelbarkeit wird, wie ich glaube, in den Bildern in sehr schöner Weise sichtbar.
Der Name KeimZone steht für die Frage was es braucht, dass das Neue und Zukünftige auf der Erde 'Landeplätze' findet, Chancen zu keimen und sich zu entwickeln.
Das Projekt KeimZone ist nach So hoch, so tief, Jotunheimen/ Norwegen 2010 und Das Innerste am Äußersten, Cornwall/ England, 2011, das dritte Projekt einer Tetralogie.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Christian Elster und Akron e.V.


 

Schleuseninsel Geesthacht

24.12.2012 – 13.1.2013 : ÜberBrücken   Jedes Ende ist ein neuer Anfang

 

AKTUELL:

 

heute besonders an die Teilnehmer der Weihnachtsaktion und diejenigen, die die Installation in den kommenden Tagen besuchen möchten: als ich heute nochmals am Installationsort war, erlebte ich eine herbe Überraschung: was norwegische, cornische und georgische Stürme und Wetter aller Art nicht fertig brachten, schaffte ein norddeutscher Eisregen und -Wind, vereister Bambus und Stoffe barsten und rissen serienweise.

Es war schon ein heftiger Anblick. Etwas von dem Schock erholt habe ich um die 50 zerborstene Fahnen abgeräumt, die verbliebenen notdürftig aufgerichtet - und mit einigen von Euch überlegt, ob wir die Weihnachtsaktion absagen. Wir haben uns dagegen entschieden, die Aktion findet statt, wir freuen uns wenn Ihr dennoch oder gerade kommt. Man könnte meinen, es soll helfen mit Zerstörung zurecht zu kommen. Einige kleinere Zonen der Installation sind eigenartig unberührt geblieben und laden ein, auch wenn der Gesamtcharakter ganz verändert ist - das solltet auch Ihr, die Ihr die Installation später besuchen wolltet, wissen. Denn also nochmals ein gesegnetes Weihnachtsfest und eine schöne Zeit.

 

 

Projektbeschreibung


 

Georgien: Keimzone

 

Lüneburg – Lakhushdi, Georgien: 26.8 – 10.11.2012:

 

 

6.11.2012: Wohlbehalten und glücklich bin ich aus Georgien zurückgekehrt.

Georgien, Swanetien, Lakhushdi und seine Menschen öffneten die Türen ihrer Häuser, ihres Lebens und ihrer Herzen, ihrer Arbeit, ihrer Kultur und Landschaft weit. So kam es, dass ich meine gesamte Zeit in Georgien in Lakhushdi und Swanetien verbrachte. So groß und zuweilen bitter die Sprachbarriere auch war, hat sie vielleicht doch auch geholfen, von Herz zu Herz zu sprechen und zu empfinden...

georgien2

Projektbeschreibung


 

Georgien: Keimzoneweihnachten2011

 

 

 


Vorbereitungsfahrt, 18.4. – 6.5.2012

Tief beeindruckt von der Offenheit und Gastfreundschaft der Menschen dort bin ich aus Georgien zurückgekehrt. Geleitet und begleitet von so vielen Menschen hat das Projekt sich verwandelt und seinen Platz gefunden.

Zwischen August und Oktober 2012 werden Ei und Fahnen von Lüneburg aus 5000 km nach Lakhushdi in Georgien rollen: ein kleiner Ort in Swanetien, ein tiefes Tal im Hohen Kaukasus, über die Jahrhunderte hinweg eine vom Gebirge abgeriegelte Region, Schutz- und Schatzkammer Georgiens, das ‚Singende Tal’, voll von lebendiger Geschichte, Bildern, Sprache.

Projektbeschreibung

 

 


 

Georgien - Projekt: Keimzone

Verschoben auf Spätsommer

Vom 18.4. – 6.5.2012  werde ich in Georgien sein, um das Projekt vorzubereiten. Schon diese Vorbereitungsfahrt wäre nicht möglich gewesen ohne die große Hilfe von Menschen in Georgien, Schottland und Deutschland, die der Georgischen Musik verbunden sind und mir Türen öffnen. So werde ich Gelegenheit haben, in georgischer Begleitung die Bergregionen des Hohen Kaukasus, Swanetien und Chewsuretien, zu besuchen.

Georgien: Keimzone ist das 3. Projekt einer Tetralogie, das immer weiter hinausgreift in die vier Himmelsrichtungen:

Im Herbst 2010 fand in Norwegen So hoch, so tief statt. Im Herbst 2011 folgte Das Innerste am Äußersten in Cornwall, England.

Stand bei ihnen noch ganz der Dialog mit Natur und Landschaft im Vordergrund, wird in Georgien die Begegnung mit den Menschen, mit ihren religiösen Traditionen und Empfindungen, mit den gewachsenen Kulturlandschaften bedeutsam. Das abschließende Projekt wird in Nordafrika stattfinden.

Wir freuen uns sehr, dass wir unter anderem für das Georgien-Projekt von der Gemeinnützigen Treuhandstelle Hamburg e.V.  finanzielle Förderung erhielten.

Jedoch ist die Gesamtfinanzierung des Projekts, insbesondere die des erforderlichen geländetauglichen Fahrzeugs, noch nicht gewährleistet. Wir bemühen uns weiterhin um Unterstützung!

 


 

weihnachten2011

Durch Stille Hören - Nicht offen sichtlich

22.12.2011-6.1.2012-Weihnachtsinstallation bei Glüsing

 

 

Die Installation wurde am 6.1.2011 abgebaut.

Vielen Dank fuer Ihren Besuch,

Christian Elster und Gabriela Sommer


Bilder


uk

Das Innerste am Äußersten

1.10. -14.10.2011 Lizard, Cornwall, England

 

Our work has a strong regional centre in Germany near Hamburg, but is spreading out more and more in all directions:

Cornwall, the innermost at the outmost : where the land ends into the open sea an inner room of silence emerged. A room of consciousness that some things will end and others begin. 'The innermost at the outmost' took place 1.10. -14.10.2011.

For May 2012 we prepare the project ‘GermZone’ in Georgia. It will lead into an 'inner room', connected with the parochial, rural and artistic traditions

If possible, a 'south project' in northern Africa might close the circle

Thank you for visiting us!

Gabriela Sommer, Christian Elster

Projektbeschreibung



Lands End und Keimzone

Sobald der Abbau der Zwischenräume beendet sein wird, beginnen die Vorbereitungen für zwei neue Projekte:

Lands End: Das Innerste am Äußersten. Cornwall, Herbst 2011  und Georgien: Keimzone,  Frühjahr 2012

Kontakte in beide Länder und Ortssuche haben begonnen, intensive Gespräche für Genehmigungen werden folgen. Für freuen uns über alle Hinweise, Kontakte, Unterstützungen.

Viel der am Glüsinger Grund zerstörten Materialien muß ersetzt werden; wir müssen unsere Transportmöglichkeiten für derart lange Fahrtstrecken und unwegsames Gelände erheblich verbessern; insbesondere bemühen wir uns um den Erwerb eines geeigneten Allrad-Fahrzeugs - und sind dafür noch auf finanzielle (oder beratende) Unterstützung angewiesen! Eine Projektbeschreibung mit Bitte um Unterstützung finden Sie hier. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 



Kultursommer am Kanal 2011flugbild

25.6. - 25.7.2011, Glüsinger Grund (Nähe Lauenburg)

 

Eine LandArt Installation am Elbufer
Tibetische Gebetsfahnen, Wanderndes Ei und Himmels-leiter.

"Mit viel Hilfe ist es geschafft. Das Ei ist angekommen, die Himmelsleiter ragt hinauf in den Himmel, 250 Fahnen wehen im Wind…. "

Einige der schönsten Bilder, darunter auch Aufnahmen aus der Luft, haben wir für Sie neu zusammen gestellt, Presse-Texte hinzu gefügt und noch einen weiteren der Texte, die wir in unseren Veranstaltungen verwendet haben und die am Ort entstanden sind.

Wir danken für Ihr großes Interesse und all Ihre Beteiligung.
Gabriela Sommer und Christian Elster

ZwischenRaum

Lichtung
Land-Bucht
Raum zwischen
Hang und Fluß
Wald und Wasser
Himmel und Grund
Wind und Licht
Zwischen dem Gesang der Vögel und der großen Stille

Projektbeschreibung


 

(Sandbank vor St.Peter-Böhl mit der Installation: Geboren aus der Unendlichkeit)

Entfällt - Genehmigung wurde überraschend und kurzfristig abgelehnt

 


 

Aktionsbild

Krümmel - Fukushima

25.3. – 10.4.2011  Tespe, Fährhaus Rieck, 200m stromabwärts
Gegenüber dem AKW Krümmel

 

Projektbeschreibung

 

 

 

 



Durch alle Fernen hindurch

Ostern 2011 - Strandbad Hörnle, Konstanz

Konstanz - Hörnle

Unsere Tibetischen Gebetsfahnen an der Spitze des Hörnles in Konstanz. Eine bewegte, wehende Grenze mit Toren für die Weite des Sees, für andere Ufer, die Ferne der Berge und  des Himmels.
Im Innern des entstehenden Raumes wird durch das Ei der Moment der Veränderung und des Aufbruchs verstärkt.

Orte der Stille
des Dialogs zwischen Himmel und Erde
des Erlebens der Landschaft

Zeiten der Achtsamkeit und Stille
Wir möchten einladen, die Installation für gemeinsame Zeiten der Stille, der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für Landschaft und Erde zu nutzen. Wir möchten dabei in Kontakt mit dem Geschehen der Osterzeit kommen und in und durch die Installation wirken tzu lassen. Aber auch 25 Jahre Tschernobyl und die aktuelle Situation um Fukushima werden uns bewegen.

Wir danken der BGK-Bädergesellschaft Konstanz mbH, insbesondere Herrn Dr.Geiger für seine Ermutigung zu diesem Vorhaben und die Genehmigung auf dem Gelände des Freibads Hörnle.

Gabriela Sommer und Christian Elster

Projektbeschreibung

Bilder